Dem italienischen Kulturinstitut droht das Aus!


Schlimme Nachricht für Kulturfreunde: Die italienische Regierung will sparen und überlegt, das Italienische Kulturinstitut in Wolfsburg zu schließen! Oberbürgermeister Klaus Mohrs bot bereits zusätzliche Finanzhilfen an.

Italien steckt mitten in der Krise und will stark an seiner Präsenz im Ausland sparen. Italienische Medien veröffentlichten jetzt eine Liste mit Vorschlägen zu möglichen Sparmaßnahmen. Demnach könnten 32 Einrichtungen außerhalb Italiens geschlossen werden, unter ihnen sind Botschaften, Konsularagenturen – und das Kulturinstitut in der Goethestraße.

Francesco Mari, stellvertretender Vorsitzender der Italienischen Konsularagentur, nahm die Idee mit Bestürzung zur Kenntnis: „Das Kulturinstitut ist ein enorm wichtiges Bindeglied zwischen Wolfsburg und Italien. Wir wünschen uns, dass es erhalten bleibt.“ Auch Wolfsburgs Ehrenbürger und Ex-Ratsherr Rocco Artale ist schockiert. „Wir werden um das Institut kämpfen, dafür brauchen wir jedoch auch die Unterstützung der Deutschen“, so Artale.

Schützenhilfe gab es bereits von Klaus Mohrs. In einem Brief, der der WAZ vorliegt, bietet der OB dem italienischen Außenministerium zusätzliches Geld an. Derzeit zahle Wolfsburg 54.300 Euro jährlich, 89.000 Euro übernehme Italien. Man möchte die „vertrauensvolle und erfolgreiche Kooperation“ fortführen, so Mohrs.

rpf

Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Wahl in Italien: Wolfsburg bestimmt mit


Italien wählt, Wolfsburgs Italiener wählen mit: Francesco Lo Iudice befestigt Infos am schwarzen Brett der Italienischen Konsularagentur in der Porschestraße. Photowerk (amü)

Italien wählt, Wolfsburgs Italiener wählen mit: Francesco Lo Iudice befestigt Infos am schwarzen Brett der Italienischen Konsularagentur in der Porschestraße. Photowerk (amü)

(amü) Rund 7100 Italiener der Region wählen in den nächsten Wochen ihre politische Vertretung in Italien (Parlamentskammer und Senat). Francesco Lo Iudice, Chef der Italienischen Konsularagentur, wird die Wahlbriefe persönlich im Flugzeug nach Italien begleiten, wo die Stimmen am 24./25. Februar ausgezählt werden. „Für die im Ausland lebenden Italiener ist die Beteiligung an dieser Wahl enorm wichtig“, betont Francesco Lo Iudice. Seine Mitarbeiterin Rosa Cavallo erläutert: „Es wurde lange um das Wahlrecht gekämpft.“ Bei der letzten Parlamentswahl 2008 lag die italienische Wahlbeteiligung in Wolfsburg, Gifhorn und Helmstedt bei etwa 35 Prozent. „Unser Ziel ist, dieses Mal mindestens 50 Prozent zu erreichen“, so Cavallo. Auch für das Weiterbestehen des Konsulats sei das wichtig, denn: „Es zeigt den Behörden, wie stark und präsent die italienische Gesellschaft in Wolfsburg ist.“ Wer bis zum 9. Februar keine Unterlagen erhalten hat, sollte sich in der Konsularagentur melden – damit rechtzeitig fehlende Papiere beschafft werden. Übrigens: Neun Parteien stehen zur Wahl, aktiv im Wahlkampf ist in Wolfsburg allerdings seit Jahren nur die PD (Partito Democratico).

 

Eine Partei macht Wahlkampf

Vor der italienischen Parlamentswahl: Als einzige Partei wirbt die PD in Wolfsburg um Wähler, Oberbürgermeister Klaus Mohrs (2.v.r.) besuchte eine Veranstaltung.

Vor der italienischen Parlamentswahl: Als einzige Partei wirbt die PD in Wolfsburg um Wähler, Oberbürgermeister Klaus Mohrs (2.v.r.) besuchte eine Veranstaltung.

Im Rahmen der Parlamentswahlen in Italien lud die Partito Democratico (PD) Wolfsburg zu einer Informationsveranstaltung mit hochkarätigen Gästen ein: Senator Claudio Micheloni, Abgeordneter Franco Narducci und Kandidatin Michela Baranelli informierten im Centro Italiano über die politische Situation in Italien. Oberbürgermeister Klaus Mohrs unterstrich, wie wichtig und gut die Integration der Italiener in Wolfsburg sei: „Ich bin auch der Oberbürgermeister der Wolfsburger Italiener.“ Die Besucher stellten viele Fragen. Themen waren Schule, Kultur, die als ungerecht empfundene IMU (eine Grundstückssteuer, die laut Meinung der PD Italiener im Ausland benachteiligt) und die drohende Schließung der italienischen Konsulatssitze im Ausland. Der Wolfsburger SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo war begeistert: „Das Interesse an diesen Themen ist sehr groß.“ Micheloni und Narducci erläuterten das Programm der PD. Sie ist laut aktuellen Umfragen eine der drei stärksten Kräfte in Italien – und seit Jahren die einzige, die auch in Wolfsburg Wahlkampf betreibt.

Vor der italienischen Parlamentswahl: Als einzige Partei wirbt die PD in Wolfsburg um Wähler, Oberbürgermeister Klaus Mohrs (2.v.r.) besuchte eine Veranstaltung.

Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung

Torneo di calcio “Coppa Italia”


Il 29.12.2012 dalle ore 10 alle 16 si svolgerà l’8

a edizione del torneo di calcio “Coppa Italia” a Wolfsburg

8° Edizione Torneo di calcio "Coppa Italia"

8° Edizione Torneo di calcio “Coppa Italia”

L’evento sarà presso la palestra grande dello Schulzentrum Vorsfelde (Im Eichholz 7, 38448 Wolfsburg). Particeperanno le seguenti squadre:

  • ASP Apulien
  • USI Lupo Martini
  • US Atletico
  • VfR Eintracht Nord
  • SC Leoni Braunschweig
  • Juventus Obernkirchen
  • Figli d’Italia Hannover 2009

Il fischio d’inizio verrà effettuato dal sindaco di Wolfsburg Klaus Mohrs. Per gli spettatori ci saranno premi da vincere in una tombola.

Organizzatori dell’evento sono l’Agenzia Consolare d’Italia Wolfsburg e ASP Apulien.

Speriamo che venite in tanti!

Buchvorstellung: Das Leben ist hier – La vita è qui!


Bildquelle: Photowerk (bs/2)

Bildquelle: Photowerk (bs/2)

(sag) Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „50 Jahre Italiener in Wolfsburg“ stellte die Autorin Margherita Carbonaro gestern Abend im CongressPark ihr neustes Werk vor. Rund 300 Besucher lauschten den vorgetragenen Erzählungen aus „Das Leben ist hier – Wolfsburg, eine italienische Geschichte“. Das Leben spricht in Wolfsburg auch italienisch. Überall hört man die Sprache, denn seit 50 Jahren gehören die Italiener hierher. Das nahm das Istítuto Italíano dí Cultura zum Anlass, ein Buch mit persönlichen Geschichten der Italiener aus der VW-Stadt entstehen zu lassen. Margherita Carbonaro führte dazu in den vergangenen zwei Jahren Interviews und sammelte Erinnerungen der zugewanderten Wolfsburger. „Ich hatte zu Beginn Angst, wie die Leute reagieren würden, wie ich die Geschichten erzählen könnte, und ob ich dem Ganzen gerecht werde“, gestand die Autorin. Doch diese Ängste waren unbegründet, wie sie schnell feststellen durfte. „Ich war überrascht, wie positiv die Leute das Projekt aufgenommen haben.“ Gerne teilten die Interviewpartner ihre Gefühle und ihre bewegendsten Momente mit. Herausgekommen ist ein einzigartiges Buch über das Leben jener, die auf der Suche nach Arbeit hierher gekommen sind. „Das kann es nur in Wolfsburg geben kann“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Auch Botschafter Elio Menzione, der gestern in Wolfsburg zu Besuch war (Text unten) konnte das Buch nur loben: „Die Erzählungen verleihen den Erinnerungen eine Stimme.“ Und das nicht zu kurz. Geschichten über Abreise und Ankunft, Armut und Abenteuerlust, Arbeit und Träumen, Heimweh und Liebe fand Margherita Carbonaro in Wolfsburg. Übersetzt von Marlies Ottimofiore erzählt das Buch in den Sprachen beider Welten, in Italienisch und Deutsch, Geschichten aus dem wahren Leben.

 

Viel Lob: Botschafter Menzione besucht Rathaus und VW-Werk

Bildquelle: Hensel

Bildquelle: Hensel

(syt) Elio Menzione ist erst seit dreieinhalb Monaten im neuen Amt. Für seinen ersten Antrittsbesuch außerhalb Berlins wählte der italienische Botschafter Wolfsburg. „Kein Zufall“, verriet er gestern im Ratssitzungssaal. Er war zwar noch nie zuvor hier, aber er habe schon viel Gutes gehört – vor allem über die gelungene Integration der italienischen Mitbürger. „Das ist ein wichtiges Modell für uns“, lobte Menzione. Er unterstrich, wie wichtig Wolfsburg sei, deshalb wählte er die VW-Stadt für seinen ersten Antrittsbesuch außerhalb Berlins. Er absolvierte ein echtes Mammut-Programm: Zuerst ging es gestern in die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule. „Eine sehr positive Erfahrung“, so der Botschafter. Und eine Einrichtung, die der italienische Staat trotz leerer Kassen unbedingt weiter unterstützten sollte: „Ich werde alles dafür tun, mein Ministerium davon zu überzeugen.“ Anschließend ging es ins VW-Werk, das ihn „tief beeindruckte“. Im Rathaus trug er sich ins Goldene Buch der Stadt ein und Oberbürgermeister Klaus Mohrs überreichte ihm Geschenke, darunter den Bronze-Wolf. Am Abend war Menzione bei der Vorstellung des Wolfsburg-Buches (siehe Text oben)

Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung