Duo Parrino – Fedrigotti


Composizioni di Beethoven, Paganini/Schumann, Chailly e Spohr

Parrino-Fedrigotti 28.4.14Francesco Parrino mostra sin da giovanissimo un notevole talento per il violino. Consegue diverse lauree presso prestigiose istituzioni universitarie europee (Conservatorio di Milano, Hogeschool voor de Kunsten di Utrecht, Master in Performance alla Royal Academy of Music di Londra, PhD in Musicologia al Royal Holloway College, University of London). Importanti per la sua formazione musicale sono stati i pedagoghi Yfrah Neaman e David Takeno. Vincitore di premi nazionali e internazionali, si é esibito sia come solista (Orchestra Filarmonica di Torino – Auditorium di Milano, O. Sinfonica Siciliana – Politeama di Palermo, Sinfonica La Grècia, gli Armonici, Stesichoros, Filarmonica di San Pietroburgo), che come camerista (ha fondato il Trio Albatros Ensemble). Francesco Parrino é anche impegnato nella ricerca musicologica, in particolare sulla musica dell’Ottocento e del Novecento. Attualmente é docente di violino presso il Conservatorio “Luca Marenzio” di Brescia. È direttore artistico del Festival Internazionale di Musica da Camera “Le Altre Note” (Valtellina). Michele Fedrigotti si diploma in pianoforte e clavicembalo a pieni voti e lode, e in composizione e direzione d’orchestra presso il Conservatorio di Milano. È attivo come pianista, compositore, direttore d’orchestra e didatta. Tra gli enti ed istituzioni con cui ha collaborato ricordiamo il Teatro alla Scala, i Pomeriggi Musicali, l’Angelicum, l’Università Cattolica di Milano, il Teatro La Fenice di Venezia, il Festival dei Due Mondi di Spoleto, il Teatro Regio di Parma, l’Autunno musicale di Como, il Teatro nazionale di Varsavia, la Royal Philarmonic di Londra. Ha collaborato come pianista in spettacoli di balletto con la “Compagnia italiana di Balletto” di Carla Fracci e col Corpo di Ballo del Teatro alla Scala. È direttore artistico dell’Orchestra da Camera “Milano Classica”.

Informazioni

Data: lunedì 28 aprile 2014

Orari: ore 19.30

Luogo: Castello di Wolfsburg, Gartensaal

Organizzato da: Istituto Italiano di Cultura Wolfsburg

In collaborazione con: Associazione degli Amici dell’Istituto Italiano di Cultura

Ingresso 10,00 € / ridotto 5,00 €

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„Zwischen Italien und Deutschland: Erinnerungen an eine Reise“, so lautet der Titel eines Konzertes mit Kompositionen von Beethoven, Paganini/Schumann, Chailly und Spohr. In seiner Reihe “Musikalische Schätze im Schloss Wolfsburg” präsentiert das Italienische Kulturinstitut in Zusammenarbeit mit dem Verein der Freunde des Institutes am Montag, dem 28. April, um 19.30 Uhr im Gartensaal des Schlosses dieses Konzert mit dem Duo Francesco Parrino (Violine) und Michele Fedrigotti (Klavier).

Francesco Parrino bewies schon in früher Kindheit ein beachtliches Talent für die Violine. Er erreichte Abschlüsse an mehreren renommierten europäischen Hochschulen (Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand, Hogeschool voor de Kunsten in Utrecht, Master in Performance an der Royal Academy of Music in London, PhD in Musikwissenschaft am Royal Holloway College, University of London). Seine musikalische Ausbildung setzte er bei bedeutenden Künstlen wie Yfrah Neaman und David Takeno fort. Parrino hat zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen erhalten und tritt regelmäßig als Solist, in Kammermusikformationen und mit Orchestern in bedeutenden Sälen auf: Philharmonisches Orchester Turin – Auditorium Mailand, Sinfonieorchester von Sizilien – Politeama Palermo, Sinfonica La Grecia, Armonici, Stesichoros, Philharmonie St. Petersburg. Er ist Mitbegründer des Ensembles „Trio Albatros“ und auch in der musikwissenschaftlichen Forschung aktiv, wobei er sich besonders der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts widmet. Derzeit ist Francesco Parrino als Geigenprofessor am Konservatorium „Luca Marenzio“ in Brescia tätig. Außerdem ist er Künstlerischer Leiter des Internationalen Kammermusikfestivals „Le Altre Note“ (Veltlin).
Michele Fedrigotti hat sein Klavier- und Cembalostudium am Konservatorium „Giuseppe Verdi“ in Mailand summa cum laude abgeschlossen, ebenso das Studium der Komposition und Orchesterleitung. Er ist als Pianist, Komponist, Dirigent und Didaktiker aktiv und arbeitet mit vielen international renommierten Institutionen zusammen: Mailänder Scala, “Pomeriggi Musicali”, dem “Angelicum”, der Katholischen Universität Mailand, dem “Teatro La Fenice” in Venedig, dem “Festival dei Due Mondi” in Spoleto, dem “Teatro Regio” Parma, dem “Autunno musicale” in Como, dem Nationaltheater Warschau, dem “Royal Philarmonic“ London usw. Er hat als Pianist bei Ballettaufführungen mit der weltberühmten “Compagnia italiana di Balletto” von Carla Fracci und mit dem Ballettensemble der Mailänder Scala zusammengearbeitet. Fedrigotti ist zudem Künstlerischer Leiter des Kammerorchesters „Milano Classica.“

Ausstellung “Saverio Barbaro”


Ganz einfach “Saverio Barbaro“ lautet der Titel der Ausstellung, die am Freitag, dem 14. März, um 18.00 Uhr in den Räumen des Istituto Italiano di Cultura eröffnet wird. In Zusammenarbeit mit dem Integrationsreferat der Stadt organisiert das Italienische Kulturinstitut diese Ausstellung mit Werken von Barbaro, der zu den größten venezianischen Künstlern der Nachkriegszeit zählt. Roswitha Scheefeldt führt in die Ausstellung ein. Zu sehen sind Barbaros Arbeiten im Istituto Italiano di Cultura bis zum 11. April. Der Eintritt ist frei.

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Saverio Barbaro wird 1924 in Venedig geboren, der Lagunenstadt, die in ihrer langen Geschichte immer auf das Meer und darüber hinaus geblickt hat und ein Schmelztiegel für die Kulturen fremder Völker war. 1948 beginnt mit einer Ausstellung in der „Fondazione Bevilacqua“ in Venedig seine Karriere. Bei der XXV. Biennale in Venedig im Jahr 1950 wird Barbaro mit dem „Omero-Soppesa-Preis“ für junge Künstler ausgezeichnet. Auf diese Anerkennung folgen viele weitere. 1952 geht er dank eines Stipendiums der französischen Regierung nach Paris, wo er bis 1960 studiert und arbeitet. Während dieser Zeit kehrt er aber immer wieder nach Venedig zurück und unternimmt darüber hinaus Reisen in die Schweiz, nach Deutschland, Belgien und Holland; außerdem lebt er zeitweise in Nizza. 1956 erhält Barbaro den Preis der „Presidenza della Biennale“, 1958 gewinnt er den Preis der „Fondazione Tussi“, 1962 schließlich wird ihm auf der XXXI. Biennale die Auszeichnung des Rotary Clubs verliehen. Grundlegend für Barbaros künstlerische Laufbahn sind die Reisen und längeren Aufenthalte in einigen Ländern Nordafrikas (Marokko, Tunesien, Algerien) und des Mittleren Ostens. Diese Erfahrungen führen zu einer näheren Beschäftigung mit der arabisch-islamischen Kultur, die auf die Themen seiner Malerei entscheidenden Einfluss ausübt. Barbaros Kunst gelingt es auch, auf besonders intensive Weise sein authentisches Interesse für die menschliche Dimension deutlich zu machen, was in vielen seiner Werke, und nicht nur der Malerei, zum Ausdruck kommt. Neben den Ländern des Maghreb gilt sein Interesse auch den Landschaften der „Venezia minore“, die den vielen Touristen meist unbekannt sind, wie die Lagune um Murano, Torcello oder Treporti.

Barbaro hat seine Arbeiten in zahllosen Ausstellungen gezeigt, u. a. 1994 in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Rabat und dem marokkanischen Kulturministerium in Rabat, Tanger, Tetouan, Fes, Casablanca und Marrakesch sowie in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Tunis und dem tunesischen in Tunis und Hammamet, 1996 im Hôtel de Ville in Straßburg und 1997 im Italienischen Kulturinstitut München, 1998 in Treviso, in Wien, in Postunia (Slowenien) und in Passagno im neuen Gebäudeflügel der „Gipsothek“ des Canova-Museums, 2000 in Ljubljana (Slowenien) und 2002 schließlich im Nationalmuseum Villa Pisani, Stra (Venedig). Auch in Deutschland hat Barbaro in ielen Städten ausgestellt, so u. a. in Rostock, Hamburg und Stuttgart.

Der Süden ist für den Künstler immer wieder Mittelpunkt seines kreativen Schaffens. Obwohl Barbaro sich auch an bedeutenden französischen Künstlern des 19. und 20. Jahrhunderts inspiriert, gehört er keiner bestimmten „Schule“ an. Dennoch ist der ästhetische Einfluss durch die arabisch-islamische Kunst unübersehbar und wird in vielen Arbeiten deutlich. Die Ausstellung im Italienischen Kulturinstitut ist von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 13.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr, freitags durchgehend von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.

Vortrag: Das “Risorgimento” in Sicilia


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“Hier machen wir Italien oder wir sterben“, so lautet ein in ganz Italien bekannter Ausspruch des Nationalhelden der italienischen Einheit, Giuseppe Garibaldi. Die Einheit Italiens ging in der Tat von Sizilien aus. Das sogenannte „Risorgimento“, die nationale Erhebung, die zur Einigung des Landes führe, begann auf dieser größten Insel des Mittelmeeres. Dies ist das Thema des Vortrags „Das ‚Risorgimento‘ in Sizilien, den Mariella Costa am Mittwoch, dem 12. Februar, um 19.30 Uhr im Vortragssaal des Italienischen Kulturinstitutes hält. Zu der Veranstaltung in deutscher und italienischer Sprache laden das Kulturinstitut und das Integrationsreferat der Stadt ein. Der Eintritt ist frei.

Italiens Einheit beginnt in Sizilien: Alles fängt im Mai 1860 an, als Francesco Crispi, späterer Kammerpräsident des Königreichs Italien, Giuseppe Garibaldi dazu bringt, ein Expeditionskorps nach Sizilien zu leiten, wo nach dem Ausbruch einer revolutionären Verschwörung in Palermo bürgerkriegsähnliche Zustände herrschen. Bewaffnete Banden haben die Kontrolle über die bäuerliche Region übernommen und es herrscht eine Atmosphäre von Chaos und Angst.

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Am 5. Mai 1860 laufen zwei Dampfschiffe, die Piemonte und die Lombardo aus dem hafen von Quarto in der Nähe von Genua aus. An Bord dieser Schiffe reisen unter Leitung von Giuseppe Garibaldi 1088 Männer und eine Frau, die im Begriff sind, italienische Geschichte zu schreiben. Der 11. Mai ist der Tag, an dem das sizilianische Abenteuer dieser Menschen beginnt, ein Abenteuer mit zahllosen Schlüsselerlebnissen: die Ausschiffung im sizilianischen Hafen Marsala, die siegreiche Schlacht mit dem Bourbonenheer in Calatafimi bis zur Eroberung der gesamten Insel. Auch Schattenseiten fehlen nicht: Die Hoffnungen der sizilianischen Bauern werden bald enttäuscht und ihr Versuch eines Aufstandes wird bei Bronte von den Garibaldi-Truppen unter Nino Bixio im Blut erstickt. Verhaftungen unter der Zivilbevölkerung und standrechtliche Erschießungen waren an der Tagesordnung. Das „Risorgimento“ in Sizilien mit seinen vielen zum Mythos gewordenen Protagonisten und all seinen Widersprüchen ist der Anfang dessen, was wir heute als „Unità d’Italia“, die Einheit Italiens, kennen. Es kennzeichnet den Übergang von der Bourbonenherrschaft zu den liberalen Regierungen des vereinten Italiens.

Mariella Costa hat Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaften an den Universitäten Catania und Hannover studiert. Derzeit promoviert sie zum Thema Migrationslinguistik im Fach Romanische Philologie an der Ruhr Universität Bochum. Neben der Tätigkeit als Sprachdozentin, arbeitet sie als Übersetzerin, Dolmetscherin und freie Journalistin.