Lesung: F. C. Delius, “Die linke Hand des Papstes”,


F. C. Delius legge dal suo nuovo romanzo in lingua tedesca.

Roma nel 2011. Un archeologo tedesco, nonché cicerone, scopre per caso in una chiesa protestante il Papa e da lì incomincia un turbinio di domande e pensieri: quando si contrae la mano del Papa e quando non si contrae? Perché Gheddafi lusinga Berlusconi con trenta cavalli berberi, perché Agostino ha dovuto corrompere l´imperatore con ottanta stalloni da monta numidici, per imporre l´invenzione del peccato originale? Perché i tedeschi da sempre adorano Roma malgrado che dall’epoca dei Germani, Lanzichenecchi e Nazisti siano considerati i Barbari per eccellenza? Una credente cattolica di Colonia vorrebbe diventare Arcivescovo, un assassino regala il Pantheon, ratti corrono attraverso Via Veneto – il cicerone vede quello che si nasconde dietro la Roma delle cartoline postali. Si muove abilmente attraverso la storia e ammira l’arte degli italiani nel dire sì e no allo stesso momento. Il nuovo racconto di Friedrich Christian Delius: un libro splendido sulla Roma più misteriosa, grandiosa e viscerale dei giorni nostri – e una leggenda moderna: come il Papa divenne un luterano. Friedrich Christian Delius, nato a Roma, cresciuto a Wehrda, circoscrizione Hünfeld, e Korbach in Assia, è uno dei più importanti scrittori contemporanei di lingua tedesca. Dal 1963 vive a Berlino, ha studiato presso la Freie Universität e la Technische Universität di Berlino dove si laurea e consegue il dottorato di ricerca nel 1970. Dal 1970 fino al 1978 lavora come lettore presso le case editrici Klaus Wagenbach e Rotbuch. Dal 1978 è autore libero professionista. Ha vissuto a Nijmengen (Olanda) dal 1979 al 1981, per poi trasferirsi a Bielefeld dove vive fino al 1984. Da allora risiede a Berlino, e dal 2001(alternativamente) anche a Roma.

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Ganz ohne Zweifel gehört Friedrich Christian Delius zu den bedeutendsten zeitgenössischen Autoren deutscher Sprache. Zu einer Begegnung mit dem Schriftsteller laden das Italienische Kulturinstitut, das Theater Wolfsburg und der Literaturkreis am Montag, dem 28. Oktober, um 19.30 Uhr ins Foyer des Theaters ein. Delius liest aus seiner neuen Erzählung „Die linke Hand des Papstes”. Auch bei dieser Gelegenheit wird das Foyer des Theaters Wolfsburg wieder zum „Literaturcafé“, in dem das Publikum bei Kaffee, Tee, Prosecco oder Wein den Worten des Schriftstellers lauscht. Karten für die Veranstaltung sind an der Theaterkasse und an den üblichen Vorverkaufsstellen erhältlich.

Friedrich Christian (F.C.) Delius, deutscher Schriftsteller, geb. 1943 | Friedrich Christian Delius, German writer, born in 1943

Friedrich Christian (F.C.) Delius, deutscher Schriftsteller, geb. 1943 | Friedrich Christian Delius, German writer, born in 1943

Rom 2011. Ein deutscher Archäologe und Fremdenführer entdeckt in einer evangelischen Kirche zufällig den Papst und gibt sich einem Wirbel von Fragen und Gedanken hin: Wann zuckt die Hand des Papstes, wann nicht? Warum schmeichelt Gaddafi Berlusconi mit dreißig Berberpferden, und warum musste Augustinus den Kaiser mit achtzig numidischen Zuchthengsten bestechen, um die Erfindung der Erbsünde durchzusetzen? Weshalb ist Rom für die Deutschen ein Sehnsuchtsort, obwohl sie dort seit den Germanen, Landsknechten und Nazis als die schlimmsten Barbaren gelten? Eine Kölner Katholikin wäre gern Erzbischöfin, ein Mörder verschenkt das Pantheon, Ratten laufen über die Via Veneto –  der Fremdenführer schaut hinter das Postkarten-Rom, streunt durch die Geschichte und preist die Kunst der Italiener, gleichzeitig ja und nein zu sagen. Die neue Erzählung von Friedrich Christian Delius: ein sprachgewaltiges Buch über das rätselhafte, herrliche, abgründige Rom der Gegenwart – und eine moderne Legende: wie der Papst zum Lutheraner wurde. „Die neue Erzählung ist eine doppelte Liebeserklärung: an die schrecklich-schönen Facetten Roms. Und an die Freiheit der Gedanken“ (Anne-Dore Krohn, Kulturradio). „Das Ende darf erwähnt werden, ohne die lehrreich-vergnügliche Lektüre dieser Erzählung zu beeinträchtigen. Da singt der Papst das lutherische Kirchenlied „Eine feste Burg ist unser Gott“. Was für eine Metapher für den vorzeitigen Abschied aus dem Papst-Amt – wenige Tage bevor Benedikt XVI. die historische Verkündigung vornahm. Vielleicht hat er dieses Buch heimlich vorher gelesen. Jedenfalls enthält es so viel Überzeugungskraft, dass es selbst einen Papst wanken lässt. Großartig!“ (NDR-Kulturradio, , 9.9.2013).

Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, aufgewachsen in Wehrda, Kreis Hünfeld, und Korbach in Hessen, ist einer der bedeutendsten zeitgenössischen Schriftsteller deutscher Sprache. Seit 1963 studierte er an der Freien und Technischen Universität in Berlin (Dr. phil. 1970). Von 1970 bis 1978 war Delius Lektor für Literatur in den Verlagen Klaus Wagenbach und Rotbuch. Seit 1978 lebt er als
freier Schriftsteller, 1979 bis 1981 bei Nijmegen in den Niederlanden, von 1981 bis 1984 in Bielefeld. Seither ist er wieder in Berlin, seit 2001 in Rom und Berlin. Seine Bücher wurden in 18 Sprachen übersetzt. Delius wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. 2007 mit dem Joseph-Breitbach-Peis, dem höchstdotierten Literaturpreis für deutschsprachige Autoren, und 2011 mit dem bedeutendsten Literaturpreis im deutschen Sprachraum, dem Georg-Büchner-Preis. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der Akademie der Künste Berlin.

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