Fotoausstellung: „Der italienische Süden – Spiegel der Zeiten“


Salina

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„Der italienische Süden – Spiegel der Zeiten“ ist der Titel einer Fotografie-Ausstellung, die am Freitag, dem 25. Oktober, um 18.00 Uhr im Italienischen Kulturinstitut eröffnet wird. Die Ausstellung, die das Institut in Zusammenarbeit mit dem Integrationsreferat der Stadt Wolfsburg organisiert, zeigt Fotografien von Ulrike Bohl. Siegfried Trogisch führt in die Ausstellung ein, die bis zum 22. November im Kulturinstitut zu sehen ist.

Die Ausstellung zeigt Fotografien, die auf einer mehrmonatigen Reise mit Schiff und Auto quer durch Italien bis hinunter nach Sizilien aufgenommen wurden. Sie sind vorwiegend auf Sizilien, den Liparischen Inseln und in Apulien entstanden. Dabei stand im Mittelpunkt der Wunsch, die jeweilige Eigenheit der Situation und des Platzes wiederzugeben. Das ausgewählte Motiv wurde dann in einer abschließenden digitalen Bearbeitung ein wenig in Richtung Malerei verändert.

Italien zeigt sich in Ulrike Bohls Arbeiten als ein Land der Gegensätze, die sich dennoch zu einer Gesamtharmonie vereinigen, ganz ohne Anstrengung. Italien als Spiegel, als Oberfläche, auf der viele verschiedene Ebenen der Vergangenheit in der Gegenwart wahrnehmbar geblieben sind. Dies gilt für die Natur, deren lange Geschichte sich ganz besonders  in der Vulkanlandschaft der Liparischen Inseln dem Bewusstsein aufdrängt. Auch die Architektur zeigt große harmonische Vielfalt aus verschiedenen Epochen.  Im Castel del Monte in Apulien hat Friedrich II. der Staufer  das Wissen seiner Zeit aus Ost und West in Stein verewigt. Im Kloster Monreale auf Sizilien vereint sich normannisch trutzige Architektur mit orientalischer Leichtigkeit. Einfache Gebäude auf dem Land haben überraschende Verzierungen an den Wänden und bröckelnde Fassaden erinnern an bessere Zeiten, Innenhöfe und Gärten laden zum „dolche far niente“ ein.

Lipari

Lipari

Ulrike Bohl hat zunächst ein Fachhochschulstudium  im Verwaltungsbereich absolviert und war anschließend im öffentlichen Dienst tätig. Später nahm sie ein Studium der Sozialwissenschaften (Soziologie und Politik) auf, das sie mit einem Diplom abschloss. Seit 2007 ist sie nicht mehr aktiv im Beruf und widmet sich ihrer Leidenschaft für Fotografie. In diesem Zusammenhang hat sie mehrere große Reisen und mehrmonatige Aufenthalte in Italien in Griechenland unternommen. Bei ihren fotografischen Arbeiten liegt der Schwerpunkt nicht auf der technischen Perfektion, sondern auf der Wahrnehmung von Details, Strukturen, Stimmungen, Widersprüchen, kurz, der Entdeckung von „Malerei“ in der Natur. Ihr zentrales Interesse liegt auf dem Spiel mit Licht, Formen und Farben. Erstmalig zeigte Ulrike Bohl ihre Fotografien 2011 in einer Künstlerkolonie an der Nordseeküste, nach weiteren Ausstellungen dann im vergangenen August in der Galerie Schönhof in Jade, und Anfang 2014 folgt eine weitere Exposition im Sozialgericht Oldenburg.

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