Buchvorstellung: Das Leben ist hier – La vita è qui!


Bildquelle: Photowerk (bs/2)

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(sag) Zum Abschluss des Jubiläumsjahres „50 Jahre Italiener in Wolfsburg“ stellte die Autorin Margherita Carbonaro gestern Abend im CongressPark ihr neustes Werk vor. Rund 300 Besucher lauschten den vorgetragenen Erzählungen aus „Das Leben ist hier – Wolfsburg, eine italienische Geschichte“. Das Leben spricht in Wolfsburg auch italienisch. Überall hört man die Sprache, denn seit 50 Jahren gehören die Italiener hierher. Das nahm das Istítuto Italíano dí Cultura zum Anlass, ein Buch mit persönlichen Geschichten der Italiener aus der VW-Stadt entstehen zu lassen. Margherita Carbonaro führte dazu in den vergangenen zwei Jahren Interviews und sammelte Erinnerungen der zugewanderten Wolfsburger. „Ich hatte zu Beginn Angst, wie die Leute reagieren würden, wie ich die Geschichten erzählen könnte, und ob ich dem Ganzen gerecht werde“, gestand die Autorin. Doch diese Ängste waren unbegründet, wie sie schnell feststellen durfte. „Ich war überrascht, wie positiv die Leute das Projekt aufgenommen haben.“ Gerne teilten die Interviewpartner ihre Gefühle und ihre bewegendsten Momente mit. Herausgekommen ist ein einzigartiges Buch über das Leben jener, die auf der Suche nach Arbeit hierher gekommen sind. „Das kann es nur in Wolfsburg geben kann“, so Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Auch Botschafter Elio Menzione, der gestern in Wolfsburg zu Besuch war (Text unten) konnte das Buch nur loben: „Die Erzählungen verleihen den Erinnerungen eine Stimme.“ Und das nicht zu kurz. Geschichten über Abreise und Ankunft, Armut und Abenteuerlust, Arbeit und Träumen, Heimweh und Liebe fand Margherita Carbonaro in Wolfsburg. Übersetzt von Marlies Ottimofiore erzählt das Buch in den Sprachen beider Welten, in Italienisch und Deutsch, Geschichten aus dem wahren Leben.

 

Viel Lob: Botschafter Menzione besucht Rathaus und VW-Werk

Bildquelle: Hensel

Bildquelle: Hensel

(syt) Elio Menzione ist erst seit dreieinhalb Monaten im neuen Amt. Für seinen ersten Antrittsbesuch außerhalb Berlins wählte der italienische Botschafter Wolfsburg. „Kein Zufall“, verriet er gestern im Ratssitzungssaal. Er war zwar noch nie zuvor hier, aber er habe schon viel Gutes gehört – vor allem über die gelungene Integration der italienischen Mitbürger. „Das ist ein wichtiges Modell für uns“, lobte Menzione. Er unterstrich, wie wichtig Wolfsburg sei, deshalb wählte er die VW-Stadt für seinen ersten Antrittsbesuch außerhalb Berlins. Er absolvierte ein echtes Mammut-Programm: Zuerst ging es gestern in die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule. „Eine sehr positive Erfahrung“, so der Botschafter. Und eine Einrichtung, die der italienische Staat trotz leerer Kassen unbedingt weiter unterstützten sollte: „Ich werde alles dafür tun, mein Ministerium davon zu überzeugen.“ Anschließend ging es ins VW-Werk, das ihn „tief beeindruckte“. Im Rathaus trug er sich ins Goldene Buch der Stadt ein und Oberbürgermeister Klaus Mohrs überreichte ihm Geschenke, darunter den Bronze-Wolf. Am Abend war Menzione bei der Vorstellung des Wolfsburg-Buches (siehe Text oben)

Quelle: Wolfsburger Allgemeine Zeitung

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