Neuer Standort für Centro Italiano gesucht


Bildquelle Archivfoto: Helmke

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Räume “Am Hasselbach” entsprechen nicht mehr den Anforderungen – Stadt prüft derzeit Alternativen

Von Bettina Jaeschke

STADTMITTE. Das Centro Italiano sucht eine neue Heimat. Seit zehn Jahren ist das Italienerzentrum “Am Hasselbach” beheimatet. Doch die Räume entsprechen inzwischen nicht mehr den Anforderungen.

Maximal 60 Personen finden im größten Raum der derzeitigen Unterkunft Platz. Für die Belange der Italiener ist das jedoch zu wenig. “Die Aktivitäten, die wir und die italienischen Vereine veranstalten können, sind begrenzt. Man kann sich in den Räumen nicht entfalten”, sagte Rocco Artale, Vorsitzender des Fördervereins des Centro Italiano.

Zehn Jahre galt der Pachtvertrag, der zwischen der Stadt und dem Besitzer des Hauses abgeschlossen wurde. Einen Unterpachtvertrag gab es zudem mit der Familie, die die Gaststätte betreibt. Beide Verträge laufen zum 31. Dezember ab. Der Förderverein des Centro Italiano hat nun die Stadt beauftragt, einen geeigneten Alternativstandort zu suchen.

Um für die Suche Zeit zu haben, wurden die Pachtverträge noch einmal um fünf Jahre verlängert. Das heißt jedoch nicht, dass die Italiener so lange ihren Standort “Am Hasselbach” behalten. Ist ein geeignetes anderes Objekt gefunden worden, könne mit dem Vertrag flexibel umgegangen werden.

Auf jeden Fall möchten die Italiener ihren Treffpunkt in der Innenstadt haben. Dass das Haus barrierefrei ist, ist ihnen ebenfalls wichtig. Außerdem soll es unter anderem Räume für Veranstaltungen mit etwa 200 Personen, Räume für Seminare, Konferenzen und zum Spielen, Sitzungszimmer und ein Büro für den Vorstand bieten.

Dass die Bocciabahn vor dem Haus ebenfalls an den neuen Standort mit umziehen kann, ist außerdem Voraussetzung.

Wie Artale berichtete, hat die Stadt dem Verein bereits ein Gebäude neben dem Friedhof, unweit des jetzigen Standortes, angeboten. Doch für ideal hielten es die Vereinsmitglieder noch nicht.

Sie selbst könnten sich vorstellen, in der Pestalozzischule Räume zu beziehen. Vom Standort her sei auch die Markthalle ideal.

Das Centro Italiano sei in Wolfsburg mittlerweile eine Institution, sagte Artale. “Seit 1962 bietet es uns eine Heimat und ist der Ort, an dem sich die Italiener immer wohl gefühlt haben.” Die Alltagskultur der Italiener, zu der unter anderem Weihnachtsfeste, Silvesterbälle und Neujahrsempfänge gehören, solle auch künftig fortgeführt werden können.

Quelle: Wolfsburger Nachrichten

 

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